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Italien -
Südtirol (Trentino)
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Burg Reifenstein bei Sterzing

Zur Geschichte
Ab 1110 war die Burg den Herren von Stilfes zu Lehen gegeben. 1470 verkaufte Herzog Sigmund das Lehen an den Deutschen Ritterorden. Bis zur Auflösung des Ordens 1813 verblieb die Burg im Ordensbesitz und wurde weiter ausgebaut und militärisch verstärkt. Ab 1813 erlangten die Fürsten von Thurn und Taxis die Kontrolle über die Burg.
Reifenstein wurde in seiner Geschichte niemals erobert und zerstört und gilt deshalb heute als besterhaltene Burganlage Südtirols.
1110 begann der erste Bau einer Burg. Ein mächtiger viereckiger Donjon wurde mit einer Ringmauer umgeben. Die Vorburg bewacht den Zugang zum Haupthof. Das Tor ist mit einem Fallgitter gesichert. Mit dem Erscheinen der großen Schlösser zu Beginn des 16. Jahrhunderts veränderte sich auch das Aussehen der Burgen. Statt dem Donjon als Wohn- und Kampfturm wurde jetzt rund um dieses Gemäuer ein Palas angelegt. Dank der Berglage war die Errichtung einer Motte unnötig. Im Palas befinden sich unter anderem mittelalterliche, hölzerne Schlafverschläge, eine Badestube, die Burgküche, eine Stube mit spätgotischem Getäfel sowie der sogenannte Grüne Saal mit Wandmalereien und einem geschnitzten Kapellengitter. Ebenso auf dem Burghügel befindet sich das Kirchlein St. Zeno, bei welchem bajuwarische Baumsärge aus dem 4. – 8. Jh. n. Chr. gefunden wurden.
Quelle:
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Allgemeine Infos
| Zugänglich? |
Nur mit Führung. Details siehe Weblink.
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| Parken? |
An der Burg möglich. |
Weblinks
Touristische Webseite mit Infos
Lageplan per Google Maps:

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