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Burg Rheingrafenstein PDF Drucken E-Mail
Deutschland - Rheinland-Pfalz

Burg Rheingrafenstein in Bad Münster am Stein/Ebernburg

Burg Rheingrafenstein

Zur Geschichte der Burg Rheingrafenstein

Im 11. Jahrhundert wurde auf dem damals "Huhinstein" genannten Felsen die Burg erbaut. Ihre Besitzer nannten sich "Herren vom Stein". Durch die Vermählung Siegfried I. vom Stein mit Lukardis, der Tochter des Rheingrafen Embrich vom Rheinberg erbte ihr Sohn Wolgfram die rechtsrheinische Rheingrafschaft. Nach der Schlacht bei Sprendlingen im Jahre 1279 verlor Siegfried II. seine rechtsrheinischen Besitzungen an den Erzbischof von Mainz und verlegte seine Residenz nach hier und nannte den Felsen "Rheingrafenstein". Im 14. und 15. Jahrhundert erbten die Rheingrafen durch Heirat die Wildgrafschaft und die halbe Grafschaft Salm. Im Jahre 1610 bildete sich eine eigene rheingräfliche Linie - die "Rheingrafensteinische". Während des 30jährigen Krieges wurde der Rheingrafenstein von den Spaniern und den Schweden eingenommen. Im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 wurde die Burg unter dem französichen König Ludwig XIV. von General Mélac zerstört. Im Jahre 1721 wurden die Ruinen zum Bau der Salinen in Münster freigegeben. Im Jahre 1835 kauften die 1632 gefürsteten Nachkommen der "Wild- und Rheingrafen" den Rheingrafenstein und das Huttental von der Gemeinde Münster wieder zurück.

(Quelle: Informationstafel an der Burg)

Burgen Rheingrafenstein

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